Wir bringen Zukunft e.V.
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Reisebericht 2012

 

Unser jüngster Einsatz auf den Philippinen war im Februar in diesem Jahr.  Mit einem Team von 23 Personen sind wir am 4. Februar nach einer dreißigstündigen Anreise auf dem Philippinen angekommen.  Am Sonntag den 05.02. 12 besuchten wir mit Pater Kulüke die Kinder auf der größten Mülldeponie in Cebu.

Kulüke erklärt immer sehr beeindruckend das Leben der Müllkinder.

 

So berichtet er z.B.: „Ich frage die über 200 Kinder was denn wohl das Wertvollste, der größte Schatz, in ihrem Dorf ist. Ohne zu zögern antwortet ein siebenjähriges Mädchen: “Das ist der Müll.” … Der Müll als Schatz … Für die weit über 1.500 Menschen auf dieser Halde – sowie für die insgesamt über 6.000 Menschen auf den anderen Deponien – ist der Müll die einzige Lebensgrundlage … Das haben auch die Kinder schon in noch sehr jungen Jahren gelernt … Für mich sind die Kinder der größte Schatz auf den Mülldeponien … Ihre Zukunft ist für uns eine bleibende Herausforderung, die Arbeit nicht aufzugeben. Die Kinder sind Hoffnungsträger einer besseren Zukunft, wenn sie nur die Schule besuchen und sich so auf das Morgen vorbereiten können“

 

Wir waren von der Lebenssituation der Kinder sehr betroffen.  Die Kinder in ihrem Schicksal zu sehen motivierte uns besonders für den anstehenden Baueinsatz im Kinderheim.

Nach dem Überreichen einiger Süßigkeiten an die Müllkinder haben einige von uns gegen eine Auswahl der Müllkinder Volleyball gespielt und nach einem hart umkämpften Spiel leider haushoch verloren.  

 

Am Montag reisten wir weiter nach Surigao del Norte, wo in einem neuntägigen Arbeitseinsatz der Innenausbau des bereits im Rohbau fertiggestellten Kinderheimes vollendet werden sollte. Bereits am ersten Arbeitstag wurde die gesamte Elektroleitung von 1400 Metern verlegt und fast die Hälfte und damit 400 m² der Gipskartonplatten an den Wänden mit Ansatzbinder angeklebt.

In den nächsten Tagen ging es mit der Wasserinstallation und dem Trockenausbau rasch weiter.  Wir wurden von 43 philippinischen Helfern tatkräftig unterstützt.  Am Ende der neun Arbeitstage können die Schüler stolz auf einen erfolgreichen Einsatz zurückblicken, wo fast der ganze Innenausbau, Elektroversorgung, Wasserversorgung sowie Installation und der Bau einer Kleinkläranlage fertiggestellt werden konnte. Die Schüler haben nicht nur ungeahnte Fähigkeiten entdeckt, die in ihnen stecken, sondern sie haben wieder einmal unschätzbare Erfahrungen für ihr ganzes Leben gesammelt. Viele der Schüler haben verantwortlich die Organisation einer Arbeitsgruppe übernommen und gemeinsam mit philippinischen Helfern eine Abteilung des Gebäudes fertiggestellt. Alle Schüler haben Arbeiten durchgeführt, die sie noch nie vorher ausprobiert haben. So haben die meisten Schüler noch nie mit Fliesen gearbeitet. Wenn man dann die Arbeitsergebnisse der Schüler betrachtet und mit welcher Qualität sie diese ausgeführt haben kann man der sehr motivierten Schülergruppe nur Respekt zollen.  

Für die Fertigstellung der sanitären Anlagen des Kinderheimes wird ein letzter Arbeitseinsatz am Kinderheim notwendig sein. Danach kann das Kinderheim in Betrieb gehen und einmal 32 Straßenkindern eine Zukunft geben.

Damit wir das schnell umsetzen können und möglichst bald wieder ein Team nach Surigao reisen kann, sind wir für jede finanzielle Unterstützung sehr dankbar.

 

Im Juli 2012, reisten wir erneut mit einer 7-köpfigen Gruppe nach Surigao, um die Arbeiten vom Februar fortzusetzen.

 

 

 

Offizielles:

Ministerium.pdf
PDF-Dokument [77.8 KB]
Reisebericht Februar 2012.pdf
PDF-Dokument [3.1 MB]
rheinzeitung.pdf
PDF-Dokument [359.7 KB]

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