Wir bringen Zukunft e.V.
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Reisebericht 2010

 

Zum 1. Mal reisten wir im Februar 2010 mit einer 12-köpfigen Gruppe auf die Philippinen.

Nachdem wir uns an den ersten zwei Tagen mit der uns neuen Umgebung und Kultur bekannt gemacht haben und sogar auf einer Mülldeponie in Cebu mit ansahen, in welch aussichtslosen Situationen Menschen dort leben, reisten wir weiter auf die Insel Surigao. In Nähe der gleichnamigen Stadt Surigao del Norte besuchten wir dann zum ersten Mal das Grundstück unseres geplanten Kinderheims. Schon vor Ort, waren einige wenige Mauersteine und ein kleiner Haufen Sand. Ansonsten war es ein saftig grünes Grundstück welches direkt am Meer ein Traumhaftes Bild darstellte.

Es gab uns den direkten Vergleich zwischen großer Armut und der traumhaft schönen Landschaft, die dieses Land zu bieten hat. Noch am selben Tag besuchten wir ein Dorf, ca. 1km von der Baustelle entfernt, in welchem wir sehr herzlich begrüßt wurden und auch die ersten Kontakte zu den Philippinos hatten, welche uns in den kommenden Tagen tatkräftig anpackten.

Am Tag darauf starteten wir mit den Arbeiten. Zuerst kam der Aushub und die Betonier arbeiten am Fundament, wo wir schon früh mit den starken Regenfällen konfrontiert wurden. Schon am zweiten Arbeitstag konnten wir mit den ersten Mauerarbeiten beginnen und parallel die Fundamente weiter ziehen. Bis zum ersten freien Tag (Sonntag) war es für die meisten schwer zu glauben, die noch nie zuvor ein Haus gemauert haben, dass wir das uns vorgenommene Ziel in nur acht Tagen erreichen können. Immerhin waren wir schon vier Werktage am „ackern“ und man konnte noch in jeden Raum schauen, da die Wände noch nicht so hoch waren.

Es wurde auch höchste Zeit das wir endlich mal einen Tag ruhen konnten, da der starke Regen, die tropischen Temperaturen und das Baumaterial fern der deutschen Norm, doch sehr anstrengten.

Montags ging es dann entschlossen und neu gestärkt weiter und schon an diesem Tag haben wir gemerkt, zu was wir im Stande sind. Schon fast alle Räume waren fertig auf Höhe gemauert und wir konnten langsam aber sicher damit beginnen, die Giebel aus Beton für die spätere Dachkonstruktion zu errichten. Zuvor wurde noch der Ringanker betoniert.

Am Ende unserer acht Arbeitstage, hatten wir dann den Rohbau des Gebäudes fertig gestellt und auch das Dach war zu einem Drittel gedeckt. Den letzten Teil des Daches haben die philippinischen Arbeiter am folgenden Tag ohne uns fertig gestellt.

Wir waren sehr stolz auf das, was wir in der doch recht kurzen Zeit alles geschafft hatten und begannen eine anstrengende Heimreise mit Nachtfähre und Flugzeug.

Am 15. Februar sind wir alle gesund und munter in Frankfurt gelandet und freuten uns schon auf den kommenden Arbeitseinsatz im nächsten Jahr.

Offizielles:

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Reisebericht Februar 2012.pdf
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