Wir bringen Zukunft e.V.
Wir bringen Zukunft e.V.
Wir bringen Zukunft e.V.
Wir bringen Zukunft e.V.

Satzung

§ 1 Name und Sitz

(1)Der Verein führt den Namen: Wir bringen Zukunft

(2)Er soll in das Vereinsregister eingetragen werden und trägt dann den Zusatz „e.V.“.

(3)Der Sitz des Vereins ist in Bad Endbach.

(4)Männer und Frauen werden von dieser Satzung gleichermaßen angesprochen und unterliegen ihr mit gleichen Rechten und Pflichten. Aus Gründen der vereinfachten Lesbarkeit des Satzungstextes wird in dieser Satzung durchgängig die maskuline Form verwendet.

§ 2 Geschäftsjahr

Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 3 Zweck des Vereins, Gemeinnützigkeit

(1)Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung (§§ 51ff. AO).

(2)Zweck des Vereins ist die Förderung

§      internationaler Gesinnung, der Toleranz auf allen Gebieten der Kultur und des Völkerverständigungsgedankens;

§      der Entwicklungszusammenarbeit.

(3)Der Verein fördert insbesondere

§      das Verständnis für die besonderen Probleme von Menschen in Entwicklungsländern und die Bereitschaft zur Hilfe über politische und kulturelle Grenzen hinweg

§      die Durchführung und Unterstützung von Entwicklungshilfeprojekten zur Verbesserung der Lebenssituation von Menschen (vor allem Kindern), deren Entwicklung und Bildung

§      die aktive Teilnahme von Menschen – u.a. von Schülern aus beruflichen und allgemeinbildenden Schulen – bei Planung und Durchführung von Arbeitseinsätzen in den entsprechenden Ländern und Regionen.

§      Humanitäre Hilfe im Einzelfall

(4)Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch

§      Unterstützung von Maßnahmen zur Aufnahme, Pflege und Unterrichtung von elternlosen und/oder heimatlosen Kindern in Entwicklungsländern in geeigneten Einrichtungen wie Kinderheimen und Schulen

§      Unterstützung von Kindern und Einrichtungen in Entwicklungsländern durch Patenschaften

§      Organisation und Durchführung des Baus, der Instandsetzung, Unterhaltung und Pflege von Kinderheimen, Schulen, Versorgungsanlagen (z.B. zur Trinkwasserversorgung) und ähnlichen Einrichtungen

§      Organisation und Durchführung von Informationsveranstaltungen

§      ideelle, publizistische und soweit möglich finanzielle Unterstützung von geeigneten Projekten

§      Veröffentlichung von Informationen über die Lebenssituation in Entwicklungsländern in Print- und elektronischen Medien.

(5)Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

(6)Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßien Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

(7)Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

 

§ 4 Vergütungen

(1)Das Amt des Vereinsvorstands wird grundsätzlich ehrenamtlich ausgeübt.

(2)Die Mitgliederversammlung kann abweichend von Absatz 1 beschließen, dass dem Vorstand für seine Vorstandstätigkeit eine angemessene Vergütung (zum Beispiel in Höhe des Ehrenamtsfreibetrages gem. § 3 Nr. 26a EStG) gezahlt wird.

 

§ 5 Erwerb der Mitgliedschaft

(1)Vereinsmitglieder können natürliche Personen oder juristische Personen werden.

(2)Die Aufnahme Minderjähriger bedarf der Zustimmung der gesetzlichen Vertreter, die mit dem minderjährigen Mitglied für die Entrichtung des Mitgliedsbeitrages dem Verein gegenüber haften und sich in dem Beitrittsformular entsprechend zu verpflichten haben.

(3)Der Aufnahmeantrag ist schriftlich oder per eMail an den Vorstand zu stellen. Der Vorstand entscheidet über den Aufnahmeantrag und teilt dem Bewerber das Ergebnis schriftlich oder per Mail mit. Ein Aufnahmeanspruch besteht nicht.

(4)Die Aufnahme in den Verein ist davon abhängig, dass sich das Mitglied für die Dauer seiner Mitgliedschaft unwiderruflich verpflichtet, am Bankeinzugsverfahren für die Mitgliedsbeiträge teilzunehmen. Das hat das Mitglied in der Eintrittserklärung rechtsverbindlich zu erklären. Ein Erlöschen des Bankkontos oder sonstige Änderungen der Bankverbindung sind dem Verein mitzuteilen. In begründeten Einzelfällen kann der Vorstand Ausnahmen von der Teilnahme am Bankeinzugsverfahren zulassen.

(5)Das Mitglied hat für eine ausreichende Deckung des bezogenen Kontos zu sorgen. Weist das Konto zum Zeitpunkt der Abbuchung keine ausreichende Deckung auf, so haftet das Mitglied dem Verein für sämtliche mit der Beitragseinziehung oder Rücklastschriften verbundenen Kosten. Dies gilt auch für den Fall, dass ein bezogenes Konto nicht mehr besteht und das Mitglied dies dem Verein nicht mitgeteilt hat.

 

§ 6 Rechte der Mitglieder

(1)Mitglieder haben insbesondere

 

§      Sitz – und Stimmrecht in der Mitgliederversammlung

§      Informations- und Auskunftsrechte

§      das aktive und passive Wahlrecht bei Erfüllung der satzungsgemäßen Voraussetzungen

§      Verschwiegenheit über Vereinsbelange zu wahren

§      Treuepflicht gegenüber dem Verein

§      pünktlich und fristgemäß die festgesetzten Beiträge zu erbringen (Bringschuld des Mitglieds)

§      ihre eMail-Adresse und deren Änderungen dem Vorstand unverzüglich mitzuteilen.

 

(2)Stimmrecht in der Mitgliederversammlung sowie das aktive und passive Wahlrecht stehen Mitgliedern erst ab dem vollendeten 18. Lebensjahr zu.Nicht volljährige Mitglieder haben die in Absatz 1 erwähnten Rechte und Pflichten mit Ausnahme des Stimmrechts in der Mitgliederversammlung sowie des aktiven und passiven Wahlrechts.

 

(3)Alle Mitglieder haben ihre Rechte höchstpersönlich auszuüben. Minderjährige Mitglieder können durch ihre personen- und vermögenssorgeberechtigten Personen (§§ 1626, 1631 BGB) vertreten werden. In diesem Fall sind die Rechte des minderjährigen Mitglieds einheitlich auszuüben.

 

 

§ 7 Beendigung der Mitgliedschaft

1.   Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, Ausschluss, Tod oder Auflösung der juristischen Person oder durch Streichung aus dem Mitgliederverzeichnis, wenn ein Mitglied sechs Monate mit der Entrichtung des Beitrags in Verzug ist.

2.   Der Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung oder durch eMail gegenüber dem Vorstand. Er ist nur unter Einhaltung einer Frist von einem Monat zum Ende des Geschäftsjahres möglich.

3.   Ein Ausschluss kann nur aus wichtigem Grund erfolgen. Antragsberechtigt ist jedes Mitglied. Wichtige Gründe sind insbesondere ein den Verein sowie dessen Ziele und Interesse schädigendes Verhalten sowie die schwerwiegende Verletzung satzungsmäßiger Pflichten. Über den Ausschluss entscheidet der Vorstand mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Vor seiner Entscheidung gewährt der Vorstand dem Mitglied rechtliches Gehör binnen eines Zeitraums von mindestens vier Wochen.

4.   Der Vorstand teilt seine Entscheidung dem Mitglied schriftlich oder per eMail mit. Mit Absendung des Schreibens oder der eMail ruhen sämtliche Rechte des ausgeschlossenen Mitglieds.

5.   Das Mitglied kann gegen den Ausschluss Berufung an die Mitgliederversammlung einlegen. Diese Berufung muss schriftlich binnen eines Monats nach Absendung der Ausschließungsentscheidung bei dem Vorstand eingehen. Die Mitgliederversammlung entscheidet endgültig. Ein Rechtsmittel gegen deren Entscheidung findet nicht statt.

§ 8 Beiträge

(1)Die Mitglieder zahlen Mitgliedsbeiträge. Die Höhe der Beiträge und deren Fälligkeit bestimmt der Vorstand in einer von ihm zu erlassenden Beitragsordnung.

(2)Die Beiträge sind im Bankeinzugsverfahren zu entrichten (s.o. § 5).

 

 

§ 9 Organe des Vereins

(1)Organe des Vereins sind

§       die Mitgliederversammlung

§       der Vorstand.

§ 10 Mitgliederversammlung

(1)Die Mitgliederversammlung ist das oberste Vereinsorgan. Sie ist zuständig für alle Aufgaben, soweit diese nicht dem Vorstand obliegen. Zu ihren Aufgaben gehören insbesondere folgende Angelegenheiten:

§       Wahl und Abwahl der Mitglieder des Vorstands,

§       Entlastung des Vorstands,

§       Entgegennahme der Berichte des Vorstandes,

§       Wahl der Kassenprüfer,

§       Änderung der Satzung,

§       Auflösung des Vereins,

§       Entscheidung über Ausschluss von Mitgliedern in Berufungsfällen,

§       Beschlussfassung über Anträge der Mitglieder.

(2)Im ersten Halbjahr eines jeden Geschäftsjahres findet eine ordentliche Mitgliederversammlung statt.

(3)Die Mitgliederversammlung wird vom Vorstand unter Einhaltung einer Frist von vier Wochen schriftlich oder per E-Mail unter Angabe der Tagesordnung einberufen.

Der Fristlauf beginnt mit dem Tag der Absendung des Einladungsschreibens oder der E-Mail. Die Einladung gilt als den Mitgliedern zugegangen, wenn sie an die letzte dem Verein bekannt gegebene Anschrift oder E-Mail-Adresse des Mitgliedes versandt wurde.

(4)Jedes Mitglied kann bis spätestens zwei Wochen vor Beginn der Mitgliederversammlung schriftlich oder per eMail von dem Vorstand die Ergänzung der Tagesordnung verlangen und Anträge stellen. Fristgemäß gestellte Ergänzungsverlangen und Anträge sind nachträglich auf die Tagesordnung zu nehmen. Sie müssen den Mitgliedern nicht vor der Mitgliederversammlung bekannt gegeben werden. Eine Bekanntgabe zu Beginn der Versammlung genügt.

Anträge über die Abwahl des Vorstands, über die Änderung der Satzung und über die Auflösung des Vereins, die den Mitgliedern nicht bereits mit der Einladung zur Mitgliederversammlung zugegangen sind, können erst auf der nächsten Mitgliederversammlung beschlossen werden.

(5)Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig, wenn sie ordnungsgemäß einberufen wurde.

(6)Die Mitgliederversammlung ist nicht öffentlich. Sie entscheidet über die Zulassung von Gästen.

(7)Die Mitgliederversammlung wird vom 1. Vorsitzenden oder bei dessen Verhinderung oder mit dessen Zustimmung von dem 2. Vorsitzenden geleitet. Kann oder will auch der 2. Vorsitzende die Mitgliederversammlung nicht leiten oder kommt sonstwie keine Einigung über die Versammlungsleitung zustande, wählt die Mitgliederversammlung zu Beginn einen Versammlungsleiter.Der Versammlungsleiter übt in der Mitgliederversammlung das Hausrecht aus. Sofern in dieser Satzung nichts anderes bestimmt ist, bestimmt der Versammlungsleiter alleine den Gang der Verhandlungen in der Mitgliederversammlung. Seine Entscheidungen sind unanfechtbar. 

(8)Jedes volljährige Mitglied hat eine Stimme. Auf § 6 dieser Satzung wird verwiesen. Das Stimmrecht kann nur persönlich ausgeübt werden.

 

(9)Beschlüsse werden mit der einfachen Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen entschieden, soweit diese Satzung nichts anderes bestimmt. Stimmenthaltungen gelten als nicht abgegebene Stimmen und werden nicht gezählt.

 

(10)   Bei Wahlen ist der Kandidat gewählt, der die Mehrheit der Stimmen der anwesenden Stimmberechtigten erhalten hat. Erreicht kein Kandidat diese Stimmenzahl, entscheidet in einem zweiten Wahlgang die Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen; dabei werden Stimmenthaltungen nicht gezählt. Stehen mehrere Kandidaten zur Wahl, findet der zweite Wahlgang zwischen den beiden Kandidaten statt, die im ersten Wahlgang die meisten Stimmen auf sich vereinigt haben.

 

(11)   Für Satzungsänderungen ist eine 2/3- Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen, für die Änderung des Vereinszwecks und die Auflösung des Vereins eine Mehrheit von 4/5 der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich.

 

(12)   Die Art der Abstimmung (z.B. geheim oder offen) bestimmt der Versammlungsleiter, soweit in dieser Satzung nicht eine Art der Abstimmung zwingend vorgegeben ist.

 

(13)   Über die Mitgliederversammlung ist ein Protokoll anzufertigen, das vom Versammlungsleiter und dem Protokollführer zu unterzeichnen ist. Zu Beginn der Mitgliederversammlung ist ein Protokollführer zu wählen.

Das Versammlungsprotokoll ist vom Versammlungsleiter und dem Protokollführer zu unterschreiben. Es muß enthalten:

§  Bezeichnung des Orts oder des virtuellen Konferenzraums sowie die Zeit der Versammlung

§  Name des Versammlungsleiters und des Protokollführers

§  Zahl der erschienen Mitglieder

§  Feststellung der ordnungsgemäßen Einberufung und der Beschlussfähigkeit

§  die Tagesordnung

§  die gestellten Anträge, das Abstimmungsergebnis ( Zahl der JA-Stimmen, Zahl der NEIN-Stimmen, Zahl der Enthaltungen, Zahl der ungültigen Stimmen )

§  die Art der Abstimmung

§  Satzungs- und Zweckänderungsanträge in vollem Wortlaut

§  Beschlüsse in vollem Wortlaut.

 

(14)   Eine außerordentliche Mitgliederversammlung, für deren Berufung und Durchführung die gleichen Bestimmungen gelten wie für ordentliche Mitgliederversammlungen, ist vom Vorstand einzuberufen,

§   wenn der Vorstand die Einberufung aus wichtigem Grund beschließt;

§   wenn mindestens ein Drittel der Mitglieder dies schriftlich oder per eMail und unter Angabe der Gründe vom Vorstand verlangt.

 

 

§ 11 Vorstand

(1)Der Vorstand besteht aus drei Personen:

§       1. Vorsitzender

§       2. Vorsitzender

§       Schatzmeister.

(2)Die Amtsinhaber müssen Vereinsmitglied sein. Bei Beendigung der Mitgliedschaft endet auch das Amt als Vorstand.

(3)Der Vorstand gibt sich eine Geschäftsordnung für die Vorstandstätigkeit und kann sich einen Aufgabenverteilungsplan geben.

(4)Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind die in Abs. 1 genannten Vorstandsmitglieder. Sie vertreten den Verein gerichtlich und außergerichtlich. Jeweils zwei Vorstandsmitglieder sind gemeinsam zur Vertretung des Vereins berechtigt.

(5)Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von zwei Jahren gewählt.

(6)Der Vorstand führt die laufenden Geschäfte des Vereins und erledigt alle Verwaltungsaufgaben sowie alle Aufgaben, die nicht durch Satzung oder Gesetz einem anderen Vereinsorgan zugewiesen sind. Er hat insbesondere folgende Aufgaben:

§  die Ausführung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung

§  die Vorbereitung und Einberufung der Mitgliederversammlung, die Leitung der Mitgliederversammlung durch den 1. Vorsitzenden oder den 2. Vorsitzenden

§  die Festsetzung der Höhe und Fälligkeit von Beiträgen (Erlaß der Beitragsordnung, § 9)

§  Erlaß von Geschäftsordnungen

§  die Entscheidung über die Einrichtung einer haupt- oder nebenamtlich besetzten Geschäftsstelle und die Entscheidung über die Bestellung eines Geschäftsführers.

(7)Ein Vorstandsmitglied bleibt so lange im Amt, bis für die jeweilige Position ein neues Vorstandsmitglied von der Mitgliederversammlung gewählt wird. Maßgebend ist die Eintragung des neu gewählten Vorstandsmitglieds in das Vereinsregister.

(8)Scheidet ein Mitglied des Vorstandes in der laufenden Wahlperiode aus dem Amt, so kann sich der restliche Vorstand aus dem Kreise der Vereinsmitglieder selbst durch Zuwahl ergänzen.Das hinzugewählte Vorstandsmitglied hat die gleichen Rechte und Pflichten wie alle anderen Vorstandsmitglieder.

(9)Die Beschlussfassung des Vorstandes erfolgt mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen in Vorstandssitzungen, zu denen der 1. Vorsitzende unter Mitteilung der Tagesordnung per eMail einlädt.

(10)   Vorstandssitzungen können internetbasiert in einem hierfür eingerichteten virtuellen Konferenzraum, der nur mit einem individuellen Login betreten werden kann, stattfinden. Unterstützend kann ein Telefonkonferenztool genutzt werden.

Es sind geeignete technische / organisatorische Maßnahmen zu treffen, die sicherstellen, dass nur Vorstandsmitglieder an der Vorstandssitzung teilnehmen und ihre Rechte wahrnehmen, insbesondere bei Abstimmungen nur eine Stimme abgeben.

Art und Zuteilung des individuellen Logins sowie Art und Weise der vorgenannten technischen und organisatorischen Maßnahmen regelt der Vorstand in einer Geschäftsordnung für den Vorstand.

 

§ 12 Kassenprüfung

(1)   Die Mitgliederversammlung wählt aus dem Kreise der stimmberechtigten Mitglieder zwei Kassenprüfer für die Dauer von einem Jahr. Diese sollen in Buchführungs- und Geschäftsaufzeichnungsfragen erfahren sein. Die Kassenprüfer können zweimal wiedergewählt werden.

Die Kassenprüfer dürfen nicht Mitglieder des Vorstands sein.

(2)   Aufgabe der Kassenprüfer ist die Prüfung der  Finanzbuchhaltung und Finanzverwaltung sowie der Kassen des Vereins und evtl. bestehender Untergliederungen.

Die Kassenprüfer sind zur umfassenden Prüfung der Kassen und des Belegwesens in sachlicher und rechnerischer Hinsicht berechtigt und verpflichtet. Die Kassenprüfer können auf wirtschaftlichem Gebiet beratenden tätig sein. Die Festlegung der Zahl der Prüfungen liegt in pflichtgemäßem Ermessen der Kassenprüfer. Dies gilt auch für unangemeldete, sog. Ad hoc – Prüfungen.

(3)   Den Kassenprüfern ist vom Vorstand umfassend Einsicht in die zur Prüfung begehrten Vereinsunterlagen zu gewähren. Auskünfte sind ihnen zu erteilen. Die Vorlage von Unterlagen sowie Auskünfte können nicht verweigert werden.

(4)   Die Kassenprüfer erstatten der Mitgliederversammlung schriftlich Bericht über das Ergebnis ihrer Prüfhandlungen und empfehlen dieser ggf. in ihrem Prüfbericht die Entlastung des Vorstandes. Der Prüfbericht der Kassenprüfer ist dem Vorstand spätestens drei Wochen vor dem Termin der Mitgliederversammlung vorzulegen. Der Prüfbericht muß einheitlich sein, er darf keine abweichenden Meinungen von  Kassenprüfern enthalten.

(5)   Werden keine Kassenprüfer gewählt, so erfolgt die Prüfung der Finanzbuchhaltung und der Geschäftsführung des Vereins durch einen vom Vorstand beauftragten, auf Vereinsrecht und Vereinssteuerrecht spezialisierten Rechtsanwalt, Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer.

 

§ 13 Datenschutz / Persönlichkeitsrechte

 

(1)   Der Verein erhebt, verarbeitet und nutzt personenbezogene Daten seiner Mitglieder (Einzelangaben über persönliche und sachliche Verhältnisse) unter Einsatz von Datenverarbeitungsanlagen (EDV) zur Erfüllung der gemäß dieser Satzung zulässigen Zwecke und Aufgaben, beispielsweise im Rahmen der Mitgliederverwaltung. Hierbei handelt es sich insbesondere um folgende Mitgliederdaten: Name und Anschrift, Bankverbindung, Telefonnummern (Festnetz und Funk) sowie E-Mail-Adresse, Geburtsdatum, Funktion(en) und Aufgabe(n) im Verein.

 

(2)   Der Verein hat Versicherungen abgeschlossen oder schließt solche ab, aus denen er und/oder seine Mitglieder Leistungen beziehen können. Soweit dies zur Begründung, Durchführung oder Beendigung dieser Verträge erforderlich ist, übermittelt der Verein personenbezogene Daten seiner Mitglieder (z.B. Name, Adresse, Geburtsdatum oder Alter, Funktion(en) und Aufgabe(n) im Verein) an das zuständige Versicherungsunternehmen. Der Verein stellt hierbei vertraglich sicher, dass der Empfänger die Daten ausschließlich dem Übermittlungszweck gemäß verwendet. 

 

(3)   Im Zusammenhang mit seinem Zweck und den Maßnahmen zur Zweckerreichung (§ 3) sowie seinen satzungsgemäßen Veranstaltungen veröffentlicht der Verein personenbezogene Datenund Fotos seiner Mitglieder auf seiner Homepage und übermittelt Daten und Fotos an Print- und Telemedien sowie elektronische Medien. Die Veröffentlichung / Übermittlung von Daten beschränkt sich hierbei auf Name, Vereinszugehörigkeit, Funktion und Aufgabe im Verein.

 

Ein Mitglied kann jederzeit gegenüber dem Vorstand der Veröffentlichung von Einzelfotos seiner Person widersprechen. Ab Zugang des Widerspruchs unterbleibt die Veröffentlichung / Übermittlung und der Verein entfernt vorhandene Fotos von seiner Homepage. Zu weitergehenden Maßnahmen ist der Verein nicht verpflichtet.

 

(4)   Mitgliederlisten werden als Datei oder in gedruckter Form soweit an Vorstandsmitglieder, sonstige Funktionäre und Mitglieder herausgegeben, wie deren Funktion oder besondere Aufgabenstellung im Verein die Kenntnisnahme erfordern.

 

Macht ein Mitglied glaubhaft, dass es die Mitgliederliste zur Wahrnehmung seiner satzungsgemäßen Rechte (z.B. Minderheitenrechte) benötigt, wird ihm eine gedruckte Kopie der Liste gegen die schriftliche Versicherung ausgehändigt, dass Namen, Adressen und sonstige Daten nicht zu anderen Zwecken Verwendung finden.

 

(5)   Durch ihre Mitgliedschaft und die damit verbundene Anerkennung dieser Satzung stimmen die Mitglieder der Erhebung, Verarbeitung (Speicherung, Veränderung, Übermittlung) und Nutzung ihrer personenbezogenen Daten in dem vorgenannten Ausmaß und Umfang zu. Eine  anderweitige, über die Erfüllung seiner satzungsgemäßen Aufgaben und Zwecke hinausgehende Datenverwendung ist dem Verein nur erlaubt, sofern er aus gesetzlichen Gründen hierzu verpflichtet ist. Ein Datenverkauf ist nicht statthaft.

 

(6)   Jedes Mitglied hat im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften des Bundesdatenschutzgesetzes (insbesondere §§ 34, 35) das Recht auf Auskunft über die zu seiner Person gespeicherten Daten, deren Empfänger und den Zweck der Speicherung sowie auf Berichtigung, Löschung oder Sperrung seiner Daten.

 

§ 14 Haftungsbeschränkung

 

(1)   Für Schäden gleich welcher Art, die einem Mitglied bei der Benutzung von Vereinseinrichtungen, –gerätschaften oder –gegenständen oder infolge von Handlungen oder Anordnungen der Vereinsorgane (z.B. Vorstand) oder sonstiger im Auftrag des Vereins tätiger Personen entstehen, haftet der Verein nur, wenn ein Organmitglied (z.B. Vorstandsmitglied), ein Repräsentant oder eine sonstige Person, für die der Verein gesetzlich einzustehen hat, den Schaden vorsätzlich oder grob fahrlässig verursacht hat.

 

(2)   Im Falle einer Schädigung gemäß Absatz (1) haftet auch die handelnde oder sonstwie verantwortliche Person dem geschädigten Vereinsmitglied nur bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit.

 

(3)   Schädigt ein Mitglied den Verein in Ausübung eines Vereinsamtes oder in Ausführung einer Tätigkeit im Auftrag oder wohlverstandenen Interesse des Vereins, so darf der Verein Schadenersatzansprüche gegen das Mitglied nur geltend machen, wenn diesem Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit zur Last fällt. Entsprechendes gilt für den Fall, dass der Verein bei einem Mitglied Regreß nimmt, weil der Verein von einem außenstehenden Dritten in Anspruch genommen worden ist.

 

(4)   Verlangt ein außenstehender Dritter von einem Mitglied Schadensersatz, so hat das Mitglied einen Freistellungsanspruch gegen den Verein, falls es die Schädigung in Ausübung eines Vereinsamtes oder in Ausführung einer Tätigkeit im Auftrag oder wohlverstandenen Interesse des Vereins herbeigeführt und hierbei weder vorsätzlich noch grob fahrlässig gehandelt hat.

 

(5)   Die Haftung für leichte Fahrlässigkeit wird ausgeschlossen.

 

§ 15 Auflösung des Vereins

 

(1)   Die Änderung des Zweckes und die Auflösung des Vereins kann nur in einer Mitgliederversammlung mit der in § 10 dieser Satzung geregelten Stimmenmehrheit beschlossen werden. Sofern die Mitgliederversammlung nichts anderes beschließt, sind die Mitglieder des Vorstandes gem. § 11 dieser Satzung gemeinsam vertretungsberechtigte Liquidatoren. Dies gilt auch, wenn der Verein  aus einem anderen Grund aufgelöst wird oder seine Rechtsfähigkeit verliert.

 

(2)   Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an Home Care International e.V. der /die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke zu verwenden hat.

 

§ 16 Schlußbestimmungen

(1)   Diese Satzung wurde in der Mitgliederversammlung am 01.07.2010 beschlossen. Sie tritt mit der Eintragung des Vereins in das Vereinsregister in Kraft.

 

 

 

Betzdorf, 01.07.2010

 

Unterschriften der Gründungsmitglieder:

Vorname, Name

Wohnanschrift

Geburtsdatum

Unterschrift

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Offizielles:

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